Schachtöfen
zurück
Diese werden in unterschiedlichster Ausführung und Beheizungsart (Gas/Elektrisch) in unserem Werk gefertigt.
Häufige Anwendungen finden diese beim Lösungsglühen und Auslagern von Aluminiumteilen.
Auch zum Entspannen, Anlassen, Vergüten usw. von Eisen- und Nichteisenwerkstoffen bzw. bei
thermisch-chemischen Verfahren, wie Nitrieren, Aufkohlen, Einsatzhärten, Schluss- und Blankglühen
werden diese eingesetzt. Chargenmassen von 20 - 3000 kg, in speziellen Einsatzfällen auch schwere
Chargen, sind realisierbar.

Die Abbildung zeigt einen typisierten Umwälzschachtofen für den Temperaturbereich bis 350°C, bis 650°C und bis 950°C. Diese Öfen können auch für den Einsatzfall unter Stickstoffatmosphäre verwendet werden. Die Seitenwände sind mit Keramikfasermodulen isoliert. An diesen Modulen befindet sich allseitig die mäanderförmigen Heizleiter. Der Ofenboden ist mit Hartschamottesteinen ausgekleidet. Auf diesen ist der Bodenring aufgelegt, auf dem der Chargenträger aufgesetzt wird. Mit dem Bodenring wird der Leitzylinder zentriert, in dem das Einsatzgut gestellt wird. Im Ofendeckel befindet sich ein großvolumiger Umwälzventilator, der über eine spezielle Leiteinrichtung die Umwälzgase durch die Charge führt. Für das Heben, Senken und Schwenken ist im hinteren Teil des Ofens eine pneumatische Hubvorrichtung vorgesehen, die über Taster oder Hebel bedient werden kann.
Die abgebildete Schachtofenvergüteanlage besteht aus 2 Stück Vergüteofen, Ölabschreckbad und Anlassofen. Der Vergüteofen ist erdgasbeheizt mit Hochgeschwindigkeitsbrennern. Die max. Chargenmasse beträgt 3.000 kg und hat die Abmessung von ø 1400 mm und einer Höhe von 1500 mm. Der Deckel wird mit Hilfe einer elektromotorischen Deckelhub- und Verfahreinrichtung vom Ofen geöffnet. Das Ölabschreckbad ist mit einer elektrischen Beheizung, einer Umwälzung und einer Kühlung ausgerüstet. Zur Anlage gehört ebenfalls ein elektrisch beheizter Anlassofen.
Diese abgebildete Schachtofenvergüteanlage ist elektrisch beheizt. An der Modulauskleidung der Seitenwände sind die mäanderförmigen Heizelemente befestigt. Eine zusätzliche Kühlung der bodenlosen Retorte von außen ermöglich die für Vergüteprozesse benötigte Abkühlung von Kohlungstemperatur auf Vergütetemperatur. Die Anlage ist für eine Bruttocharge von 2750 kg konzipiert und kann bis zu einem max. Chargendurchmesser von 1500 mm und einer max. Chargenhöhe von 2500 mm verwendet werden. Zur Anlage gehören außerdem ein Polymerabschreckbad, ein Waschbad und eine Anlassofen.
Für kleinere Chargengewichte kann die abgebildete elektrisch beheizte Vergüteanlage verwendet werden. Diese besitzt eine geschlossene Retorte, die zum Zweck der Chargenabkühlung bei Aufkohlungsprozessen in einem separaten Abkühlschacht umgesetzt werden kann. Für Vergüteprozesse kann der Deckel mit Hilfe des Hallenkrans geöffnet werden. Die max. Bruttocharge mit max. Chargendurchmesser 600 mm und einer max. Chargenhöhe von 800 mm. Zur Anlage gehört weiterhin ein Polymerabschreckbad, ein Waschbad, eine zusätzliche Wechselretorte und 2 Stück Abstellplätze.
Diese elektrisch beheizte Schachtofenanlage kann für das Vergüten von Aluminiumteilen verwendet werden. Zur Anlage gehören ein Vergüteschachtofen, ein Auslagerungsschachtofen und ein Wasserabschreckbad. Das Wasserabschreckbad besitzt einen separaten Wasser-Luftkühler. Zur Erhöhung der Abschreckintensität sind 2 Stück Rührwerke eingebaut. Die max. Chargenabmessungen für diese Anlage betragen ø 1300 mm und Höhe 1700 mm. Das Chargenbruttogewicht beträgt 500 kg brutto.
Truhenöfen - elektrisch mit Luftumwälzung
Bei einer Ofenbestückung mit dem Kran hat auch diese Variante ihre Vorteile. Lange Teile können waagerecht abgelegt werden. Eine symmetrisch aufgebaute Beheizungseinrichtung, unterstützt durch eine hohe Luftumwälzung, sichert eine gute Temperaturverteilung. Der Ofendeckel kann manuell oder automatisch geöffnet werden. Zu sehen ist ein Truhenofen für Glühteile.
zurück